Mehr Gesundheit für deine Mitarbeiter*innen – und damit für dein Unternehmen! Betriebliche Gesundheitsförderung.

Mitarbeiter*innengesundheit wird für Unternehmen zunehmend bedeutender.

Wie bringst du als Führungskraft deine Mitarbeiter*innen dazu, sich um ihre Gesundheit zu kümmern?

Was braucht ein Unternehmen, egal ob groß oder klein? Gesunde Mitarbeiter*innen. Leistungsfähig auf allen Ebenen und gut drauf. Davon profitiert nicht nur das Unternehmen, sondern auch die Mitarbeiter*innen – egal ob am Arbeitsplatz oder in der Freizeit. Gerade in der heutigen Zeit – schnellebig, immer im Wandel, finanziell schwierig unter Umständen – liegt es in der Verantwortung des Unternehmens die Mitarbeiter*innen zu unterstützen. Zum eigenen Vorteil.

Betriebliche Gesundheitsförderung ist kein „nice to have“, sondern ein strukturierter Prozess. Typische Ziele sind:

  • Krankenstände senken
  • Arbeitsfähigkeit erhalten
  • Motivation und Bindung stärken
  • Belastungen (physisch/psychisch) reduzieren

Mehr Gesundheit für dein Unternehmen!

Ich freue mich daher immer, wenn Unternehmen mich kontaktieren um Vorträge oder Workshops zu buchen, zu den verschiedensten Ernährungsthemen. Von ganz konkret bis zu ganz allgemein und präventiv. Die Benefits für das Unternehmen (und die MA) sind klar, gerade zu ein No Brainer. Bessere Leistungsfähigkeit, weniger Krankenstände, Mitarbeiter*innen die gut drauf sind etc. Lässt sich alles über die Zeit belegen und erfahren.

In den meisten Fällen sieht es so aus…

…dass für die Belegschaft ein Gesundheitstag organisiert wird. Ein Tag im Jahr. Definitiv besser als nichts! Für manche ist es eine willkommene Abwechslung vom Arbeitsalltag, sogar eine Pause, für manche ein kurzer Anstoß oder Wissensinput etwas zu ändern, manche freuen sich über die 3 neuen Rezepte. Dann ist der Tag vorbei. Und was ist mit dem Rest des Jahres?

Dann gibt es Unternehmen, die eine Gesundheitswoche veranstalten, oder vierteljährlich einen Vortrag buchen, oder immer im Frühling und im Herbst einen Workshop passend zur Saison anbieten. Alles super. Aber weißt du, was mir als Dienstleisterin für diese Unternehmen sehr oft auffällt? Es ist ein Angebot, das man „halt so macht“, das „gehört heutzutage dazu“ als „fortschrittliches Unternehmen so etwas zu bieten“. Und kurz sind die Teilnehmer*innen auch motiviert, aber bis zum nächsten Termin im nächsten Jahr ist dann noch wieder nichts geschehen.

Ja, die Teilnehmer*innen kommen immer wieder zu den Veranstaltungen, sind wieder begeistert, aber hätten sich gewünscht, dass es auch während des restlichen Jahres immer wieder motivierende Inputs oder gemeinsame Aktionen gibt, damit nicht wieder alles verpufft. Es sind auch oft immer wieder die selben TN, die ohnehin schon Interessierten und Motivierten, die sich Zeit gut einteilen können. Verirrt sich jemand Neues dazu, dann weil es sich zufällig ausgegangen ist. Weil es schwierig ist, im Aussendienst oder mit dichtem Terminkalender sich genau zu diesem einen Tag, oder dieser einen Woche etwas freizumachen um teilzunehmen. Oder weil trotz Aussendung und Intranet-Aufruf immer noch die Hälfte der Belegschaft nichts davon erfährt.

Das soll es gewesen sein, mit der betrieblichen Gesundheitsförderung…?

Die Kollision mit dem Marketing

Lass uns darüber ein bisschen philosophieren:

Eventuell hat ein Unternehmen Sorge, dass durch das durch ständige Verfügbarkeit einer Maßnahme das Interesse schwindet. Das es selbstverständlich wird. Nun entscheidet ein Unternehmen, Präventionsmaßnahmen nur einmal jährlich anzubieten, damit dieses Events möglichst viel Zulauf haben, was her machen, und die Maßnahmen eben nicht als „selbstverständlich“ angesehen werden, sondern als etwas tolles, dass das Unternehmen macht. Ist es ja auch.

Ein (zum Beispiel) kontinuierliches Angebot zielt jedoch darauf ab, langfristig und auf breiterer Ebene die Gesundheit im Unternehmen zu verbessern. Ja, Prävention im Unternehmen, die betriebliche Gesundheitsförderung SOLL selbstverständlich sein und ein breites, verfügbares Angebot haben.

Indem das Unternehmen die Maßnahme auf ein seltenes Ereignis, wie ein paar Gesundheitstage reduziert, untergräbt es die notwendige Kontinuität, die für eine wirksame Prävention auf Unternehmensebene erforderlich ist. Es priorisiert den kurzfristigen, psychologischen „Wow-Effekt“ des Besonderen über den langfristigen, epidemiologischen Nutzen.

Strategische Kurzsichtigkeit vs. nachhaltige Organisationskultur…?
Während eine jährliche Gesundheitswoche als Leuchtturmprojekt der Fürsorge dienen mag – und eben sicherlich auch Denkanstöße liefert, verpasst das Unternehmen die Chance, Gesundheit als integralen Bestandteil der täglichen Unternehmenskultur zu etablieren. Eine kontinuierliche Verfügbarkeit von zum Beispiel Ernährungsberatungen oder Gruppen-Sprechstunden signalisiert, dass das Wohlbefinden der Mitarbeiter*innen eine ständige Priorität ist und nicht nur ein Punkt auf der jährlichen HR-Agenda.
Modelle zur Verhaltensänderung zeigen, dass Menschen verschiedene Phasen durchlaufen, von der Absichtslosigkeit bis zur Aufrechterhaltung. Ein einmaliges Angebot mag einige Mitarbeiter von der Absichtslosigkeit wegzubringen, aber es bietet keine Unterstützung für die entscheidenden Phasen der Handlung und Aufrechterhaltung. Ohne regelmäßige Impulse und verfügbare Unterstützung ist die Wahrscheinlichkeit eines Rückfalls (Relapse) in alte Gewohnheiten extrem hoch.
Gibt es eine ethische Dimension? So etwas wie „Paternalismus“ vs. Autonomie?
Hui. Große Worte. Aber ja, man könnte auch eine ethische Dimension beleuchten. Das Management entscheidet, wann und was für die Mitarbeiter*innen geboten wird an Prävention, anstatt ihnen die Autonomie zu überlassen, selbst zu entscheiden, wann und wie oft sie eine gesundheitsfördernde Maßnahme in Anspruch nehmen möchten.
Es wird eine künstliche Barriere für den Zugang zu einer als durchaus wichtig anerkannten Dienstleistung errichtet. Denn natürlich möchte man sich Prävention auf die Fahne heften. Das ist Prävention als Marketing.
Eine verpasste Chance
Einzelne Gesundheitstage, Maßnahmen die nicht „inflationär“ angeboten werden sollen, sind ein Lehrstück in angewandter Psychologie, und eine verpasste Chance in strategischer Gesundheitsförderung. Der möglicherweise wahrgenommene Wert durch Knappheit im Angebot ist wichtiger als der tatsächliche Nutzen durch größere Verfügbarkeit.
Diese Haltung kann ja kurzfristig zu einer höheren Teilnahme an einem einzelnen Event führen, sabotiert aber das langfristige Ziel, eine gesunde, leistungsfähige und widerstandsfähige Belegschaft aufzubauen. Sie verwechselt das Symbol der Gesundheitsförderung (die zB jährliche Gesundheitswoche) mit der Substanz der Gesundheitsförderung (kontinuierliche, zugängliche Unterstützung).
Ein wahrhaft fortschrittliches Unternehmen wäre nicht jenes, das Gesundheit nur einmal im Jahr zelebriert und sich ansonsten auf die „Standards“ wie eine Arbeitsmedizin konzentriert, sondern jenes, das sie jeden Tag lebt und ermöglicht. So ein mögliches Alleinstellungsmerkmal wird leider oft nicht erkannt, weil der Fokus auf der kurzfristigen Event-Optimierung liegt und nicht auf der langfristigen, nachhaltigen Kulturentwicklung.

Es geht also darum, Mitarbeiter*innen zu unterstützen,

immer wieder, kontinuierlich am Lebensstil zu feilen, weil es auch Teil der Organisationskultur ist.

Es geht darum ein Angebot zu ermöglichen, das jederzeit und von überall aus genutzt werden kann. Es so anzubieten, dass es wirklich attraktiv ist, das man sieht, „Hey, wow, da hat das Unternehmen wirklich was Gutes für mich!“ Damit es wirklich einen nachhaltigen Effekt hat. Idealerweise hat dein Unternehmen damit auch noch möglichst wenig Arbeit und Organisationsaufwand.

Die Lösung des Paradoxes
Um das „Prevention Paradox“ zu überwinden, braucht man:
  • Kontinuität: Regelmäßige Erinnerungen und Unterstützung. Nicht nur einmal im Jahr.
  • Sichtbare Zwischenergebnisse: Z.B. Blutdruck-Messungen zeigen Fortschritt, Gewichtsverlust ist messbar, Energielevel verbessert sich, Verdauungsbeschwerden werden geringer oder verschwinden.
  • Gemeinschaft und Verbindlichkeit: Gruppen-Programme sind motivierender, Peer-Support und regelmäßige Checkpoints helfen dran zu bleiben.
  • Verständnis für die Psychologie: Menschen verstehen, warum Prävention wichtig ist, sie lernen, kleine Verbesserungen zu schätzen und immer weiter zu machen.

Dann brauchst du als Unternehmer*in auch keine Sorge mehr zu haben, dass der „Wow-Charakter“ eines Präventionsangebotes verloren geht.

Optimieren wir für die maximale Aufmerksamkeit an einem Tag oder für den maximalen, nachhaltigen Nutzen über das ganze Jahr?

Stell dir vor, deine IT-Abteilung würde sagen: „Wir machen einmal im Jahr eine große Cyber-Security-Woche. Da installieren wir die beste Firewall und die besten Virenscanner. Danach schalten wir alles wieder ab, damit es interessant und ein besonderes Angebot bleibt.“
Well, wir alle wissen, dass IT-Sicherheit ein kontinuierlicher Prozess sein muss. Ein einziges Update pro Jahr schützt uns nicht vor den 364 anderen Tagen, an denen Bedrohungen auftreten.
Genau das Gleiche gilt für die Gesundheit der Mitarbeiter*innen. Chronische Erkrankungen und Leistungsabfall sind wie Viren, die sich langsam und unsichtbar entwickeln. Eine jährliche Gesundheitswoche ist wie ein einzelnes, starkes Update. Gut für den Moment, und der eine oder andere wird auch in die Umsetzung gehen, aber wirkungslos gegen die kontinuierlichen Risiken des Alltags. Wirkungslos für jenen Großteil der Mitarbeiter*innen in großen Unternehmen, die an dem Tag keine Zeit oder keine Möglichkeit hatten, oder trotz Aussendung und Intranethinweis nichts davon wussten.

 

Die Vorteile für dein Unternehmen:

  • Erhöhte Produktivität & Performance: Gesunde Mitarbeiter*innen sind nachweislich produktiver. Das kann die Unternehmensleistung steigern.
  • Geringere Krankheitsausfälle: Die langfristige Fokussierung auf Gesundheit kann die Anzahl der krankheitsbedingten Fehltage reduzieren, das senkt Betriebskosten.
  • Rückgang der Fluktuation: Mitarbeiter*innen, die sich durch das Unternehmen unterstützt fühlen, neigen dazu, länger im Unternehmen zu bleiben, das kann Kosten und den Zeitaufwand für die Rekrutierung neuer Mitarbeiter*innen reduzieren.
  • Steigerung der Arbeitszufriedenheit: Die Initiative signalisiert den Mitarbeiter*innenn, dass das Unternehmen ihre Gesundheit wertschätzt, was zu einer insgesamt positiven Arbeitsatmosphäre führen kann.
  • Attraktives Employer Branding: Ein ganzjähriges Engagement für die Mitarbeiter*innengesundheit stärkt das Image des Unternehmens als fürsorglicher Arbeitgeber. Ein ganzjähriges Engagement für die Mitarbeiter*innengesundheit steigert die Mitarbeiter*innenbindung und macht das Unternehmen attraktiver für talentierte Fachkräfte.
  • Teamkohäsion: Gemeinsame Gesundheitsziele fördern den Zusammenhalt im Team und verbessern das Arbeitsumfeld.
  • Verbessertes Arbeitsklima: Die Initiative signalisiert den Mitarbeiter*innenn, dass das Unternehmen ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden ernst nimmt, was die Mitarbeiter*innenzufriedenheit steigern kann.
  • Verbessertes Unternehmensimage: Die Investition in die Gesundheit der Mitarbeiter*innen stärkt das Image des Unternehmens in der Öffentlichkeit und bei Kunden, das wirkt sich positiv auf die Markenreputation aus.

Das alles bewirkt betriebliche Gesundheitsförderung.

Die Vorteile für die Mitarbeiter*innen

  • Flexibilität: Zugang zu Inhalten oder zu Beratung (von überall und jederzeit) ermöglicht es den Mitarbeiter*innen, ihre Gesundheit in ihren eigenen Zeitplänen zu priorisieren.
  • Zeitersparnis: Durch die Flexibilität des Zugangs zu Inhalten (beispielsweise in Online-Beratungen, gemeinsamen Padlets, Lernplattformen oder im Intranet) können Mitarbeiter*innen ihre Gesundheit fördern, ohne zusätzlichen Zeitaufwand für Pendeln oder Organisieren von Terminen.
  • Nachhaltigkeit: Die kontinuierliche Betreuung fördert langfristige Gewohnheiten und Veränderungen im Lebensstil im Gegensatz zu kurzfristigen Gesundheitsveranstaltungen.
  • Individuelle Anpassung: Jeder Mitarbeiter*innen kann sich auf die für ihn relevanten Themen konzentrieren und personalisierte Ziele setzen.
  • Motivation durch Gemeinschaft: Regelmäßige Q&A-Sessions fördern eine unterstützende Gemeinschaft, in der sich Mitarbeiter*innen austauschen und motivieren können.
  • Langfristiges Wohlbefinden: Im Gegensatz zu kurzfristigen Veranstaltungen ermöglicht die kontinuierliche Betreuung eine nachhaltige Verbesserung des Gesundheitszustands, was zu langfristigem Wohlbefinden führt.
  • Ganzheitlicher Ansatz: Die umfassenden Inhalte decken verschiedene Aspekte der Gesundheit ab, Ernährung, Bewegung und Schlaf, Stressmanagement, Gedächtnistraining…, um eine ganzheitliche Verbesserung zu fördern.

Are you ready? Dann lass uns reden, wie wir der betrieblichen Gesundheitsförderung in deinem Unternehmen noch einen nachhaltigen UND einen Wow-Effekt verpassen können! :)

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Ich bin Birgit, Diätologin „der anderen Art“, manchmal frech, und mit Leidenschaft bei den Themen gesund und fit älter werden & jung und fesch bleiben für Frauen 40 plus. Ja, wenn du ein Mann bist und deinen Lebensstil umkrempeln willst, bist du auch herzlich willkommen!

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